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Fotos im Schnee – Die Belichtungskorrektur richtig nutzen

Fotos im Schnee – Die Belichtungskorrektur richtig nutzen

Fotos im Schnee – Die Belichtungskorrektur richtig nutzen. Vorgestern hatten wir unser erstes zartes Weiß und ich habe mir gleich meine Kamera geschnappt, um ein paar Impressionen in Berlin einzufangen. Damit Eure Fotos anschließend auch so schönen weißen Schnee zeigen, will ich Euch im Folgenden kurz die Belichtungskorrektur ohne zu viel Technikkram erklären.

Was ist denn das Problem bei Bildern im Schnee? Egal, ob Ihr im A (Canon AV), S (Canon TV) oder P Modus fotografiert, die Kamera misst immer die Verteilung der Helligkeitswerte in einem Foto. Nehmen wir zum Beispiel mal diesen Tannenzapfen.

Ausgangsfoto im Sucher – Fotos im Schnee – Die Belichtungskorrektur richtig nutzen

Fotos im Schnee - Die Belichtungskorrektur richtig nutzen, (Foto copyright - Frank Weber - Berlin - fotologbuch.de)

Da die Kamera das Motiv nicht kennt, schaut sie nur auf die Helligkeitsverteilungen und sieht zum Beispiel das hier.

Das sieht die Kamera – Fotos im Schnee – Die Belichtungskorrektur richtig nutzen

Fotos im Schnee - Die Belichtungskorrektur richtig nutzen - Helligkeitsverteilung, (Foto copyright - Frank Weber - Berlin - fotologbuch.de)

Was macht nun die Belichtungsautomatik anschließend damit? Einfach gesagt bildet sie einen Mittelwert und diesen Mittelwert korrigiert sie um einen Faktor, damit ein durchschnittliches Grau erreicht wird. Ist der Grauwert beispielsweise zu dunkel, wird alles etwas heller gemacht. Ist er hingegen zu hell, wird alles gleichmässig abgedunkelt. Und genau da liegt das Problem. Die dumme Belichtungsautomatik weiss nicht, dass wir gerade Schnee fotografieren und der ist erfahrungsgemäß strahlend weiß. Wenn er frisch gefallen ist jedenfalls.

Wie können wir das Problem nichtsdestotrotz letztendlich lösen? Das ist eigentlich ganz einfach. Für solche Fälle gibt es die Belichtungskorrektur. Das ist bei vielen Kameras so ein kleiner unscheinbarer Knopf an der Kamera, mit einem kleinen Plus-/Minussymbol. Bei der OM-D z.B kann es aber auch ein Einstellrad sein. Schaut einfach mal in Eurem Handbuch zur Kamera nach. Ihr findet ihn ganz bestimmt.

Damit mein Schnee dann auch schön weiß wird, muss ich der Kamera einfach sagen: „Mach es heller als du denkst.“. Ich korrigiere also in Richtung plus. Wie stark muss ich korrigieren? Das hängt auf jeden Fall von der Helligkeitsverteilung ab. Wieviel Schnee ist zu sehen und wie hoch ist der Dunkelanteil im Foto z.B. durch Bäume. Mal reicht +0.3, mal benötigt Ihr +1.0 … Probiert es einfach aus. Sehr schnell bekommt Ihr dafür ein Gefühl,

Das war es dann auch schon für heute. Ich hoffe, ich konnte Euch etwas helfen und Eure Schneefotos werden dadurch in Zukunft auch strahlend weiß.

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2 Kommentare zu “Fotos im Schnee – Die Belichtungskorrektur richtig nutzen


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