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Fotos Backup – meine Vorgehensweise zur Datensicherung

Fotos Backup – meine Vorgehensweise zur Datensicherung

Immer mal wieder bin ich bei Freunden und Bekannten unterwegs und erlebe die verschiedensten Zustände beim Thema Datensicherung. Leider machen sich fast alle nie so richtig Gedanken darüber, solange es läuft. Liegt das Kind dann erst mal im Brunnen, so ist das Geschrei groß.

Ich will hier mal meine Vorgehensweise im Zusammenhang mit meinen Fotos beschreiben. Vielleicht gefällt es ja auch anderen. Dabei ist es unabhängig, ob ihr einen Mac oder was anderes benutzt.

Mein Schema – Namen von Fotos und Ordnern

Bei mir gibt es lokal einen Ordner „Fotos“. Darunter gibt es verschiedene Ordner nach dem Schema „JJJJMMTT_Ereignis“.

  • JJJJ (Jahreszahl)
  • MM (Monat ggf. mit führender Null)
  • TT (Tag ggf. mit führender Null)
  • _ (Ja ich arbeite generell nur mit Dateinamen ohne Lehrzeichen und empfehle es auch immer und bisher hatte ich auch noch nie Probleme mit irgendwelchen Programmen, die „unerklärlicherweise“ Probleme bei Dateien mit Lehrzeichen hatten. Statt dessen verwende ich als Trennzeichen vorzugsweise den Unterstrich.
  • Ereignis (auch hier wieder ohne Lehrzeichen, nur Unterstrich bzw. Bindestrich)

Damit werden die Ordner auch gleich automatisch in der richtigen Reihenfolge sortiert und sind später gut durchsuchbar. Wie kann ich meine Fotos verlieren? 🙁

  • durch meine eigene Blödheit, einmal falsch geklickt usw.
  • infolge Hardwareschaden, Festplatte oder SSD kaputt
  • durch Feuer, Einbruch usw.

Fotos Backup Nummer 01

Hardwareschaden und Blödheit verhindere ich durch mein Synology NAS DS212+. Darauf befindet sich immer eine vollständige Kopie des Ordner „Fotos“ mit allen Unterordnern. Einmal angelegt, muss es nur um die neuen Ereignisse ergänzt werden. Erste Kopie lokal in der Wohnung vorhanden, fertig. 🙂  Wer sich kein NAS zulegen möchte, greift einfach auf eine externe Festplatte zurück.

Das DS212+ (oder der Nachfolger DS213+) hat jedoch mindestens einen entscheidenden Vorteil. Es ist mit zwei gespiegelten Festplatten bestückt. Wenn eine davon kaputt geht, kann ich sie einfach austauschen und verliere trotzdem keine Daten. Weitere Vorteile werde ich in einem separaten Beitrag mal später beschreiben.

Wenn ich mal etwas längere Zeit unterwegs bin (einen Tag und länger), habe ich immer eine kleine mobile Festplatte mit 1TB dabei, bei mir eine LaCie Rugged Mini 1TB. Darauf befindet sich eine weitere vollständige Kopie des Ordners „Fotos“. Damit ist das Risiko Feuer oder Einbruch auf FAST NULL reduziert.

Fotos – Backup Nummer 02

Als letztes liegt eine weitere, wenn auch nicht immer aktuelle Kopie, extern bei Verwandten. Diese Festplatte wird ca. alle 2 Monate aktualisiert.

Warum betreibe ich den Aufwand bei nur „privaten“ Fotos? Weil ich Programme jederzeit neu installieren kann. Das kostet maximal Zeit. Sind Fotos und damit Erinnerungen weg, habe ich ein echtes Problem.

Eignen sich auch CDs oder DVDs zur Datensicherung? Ich empfehle es generell nicht? Sie altern oder werden aus anderen Gründen teilweise unbrauchbar. Ist mir schon passiert. Will ich nicht wieder.

Reicht das TimeMachine Backup für eine einigermassen zuverlässige Datensicherung? Bei mir läuft sie als zusätzliche und bequeme Massnahme. Verlassen werde ich mich nicht auf sie, da ich sonst schon mal einen Totalverlust gehabt hätte. Ich führte damals ein Systemupgrade durch (Ich glaube, es war von Leopard nach Snow Leopard.) und konnte meine Daten trotz Support und AppleCare nicht aus dem TimeMachine Archive wieder herstellen!

Ein Kommentar zu “Fotos Backup – meine Vorgehensweise zur Datensicherung


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