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Kurztest Bounce-Wall von Sunbounce

Kurztest Bounce-Wall von Sunbounce

Vor kurzem bin ich ja erstmals auf die Bounce-Wall von Sunbounce aufmerksam gemacht worden.  Wie so oft erwachte wieder das HabenWollenGen in mir und kurz nach dem ersten Kennenlernen  war wieder einmal der Postbote bei mir und überreichte mir ein Sunbounce Bounce-Wall Pro Kit inkl. 6 verschiedene Reflektoren.

Kurztest Bounce-Wall von Sunbounce

Ich habe das Teil nun schon zweimal eingesetzt und will kurz darüber berichten. Was ist das eigentlich und wozu ist das gut? Kurz und gut zum Angeben basta. 🙂 Nein, so einfach ist es dann doch nicht, obwohl man damit schon auffällt.
Das Problem beim direkten Blitzen mit aufgesetztem Blitz ist ja, dass das Blitzlicht immer aus Richtung der Kamera kommt. Die Fotos wirken dann auch immer ziemlich öde.

Abhilfe kann ich nur schaffen, indem ich indirekt über Wände blitze oder entfesselt blitze. Super, ab jetzt rennt immer ein zweiter Mann mit mir rum, um den Blitz zu halten oder alle stolpern über das Stativ mit dem Blitz drauf. Für Porträts auf die kurze Distanz habe ich jetzt meine Alternative gefunden, meine Bounce-Wall.

Was wird geliefert ?

Was ist alles in der Schachtel und wie wird das Ganze an der Kamera befestigt? Ihr habt auf jeden Fall den 3 geteilten Träger. Die beiden Winkel werden einfach zusammen geschraubt und die Halterung für die Wall wird einfach oben auf den Kugelkopf aufgesteckt. So ist es schön einfach verstellbar und trotzdem stabil. Damit es nicht zu schwer ist, besteht alles aus Plaste, welches aber einen sehr stabilen Eindruck macht.

Je nach Kit habt Ihr bis zu 6 Reflectortafeln (ca. 20*30cm) mit verschiedenen Beschichtungen bzw. Farbmustern. Das gibt nette Farbeffekte beim Blitzen. Die sind auch alle aus Plaste und werden einfach aufgesteckt. Das Schöne an der ganzen Sache ist, es passt alles in eine kleine Tasche und ist somit super transportabel.

So sieht sie aus die Bounce-Wall von Sunbounce.

Und wie wird die Bounce-Wall von Sunbounce an der Kamera befestigt?

Befestigt wird der ganze Mechanismus unten am Stativgewinde der Kamera mit der beigelegten Schraube. Die scheint sogar ziemlich fest mit dem Armteil verbunden zu sein und kann somit hoffentlich nicht einfach verloren gehen. Da freut sich VerbummelFrank.

Der externe Blitz wird normal auf die Kamera aufgesteckt und leicht verdreht wie im Bild oben. Auf TTL und so habe ich beim Fotografieren bewusst verzichtet. Die Kamera war ebenfalls im manuellen Modus fest eingestellt. Einmal richtig den Blitz und die Kamera eingestellt und los kann es gehen. Beim Fotografieren ist aber darauf zu achten, das der Abstand zum Motiv ziemlich konstant bleibt. Zu weit weg sollte Ihr auch nicht gehen, sonst ist nix mehr mit Licht schräg von oben.

Ich habe die folgenden Fotos alle mit einer Nikon D7100 und einem Nikon 50mm AF-S 1.8G Objektive aufgenommen. Der Abstand zwischen Motiv und Kamera war ungefähr ein Meter.

Ist doch eine ziemliche coole Sache, finde ich. Noch mehr Fotos damit gibt es im Beitrag Halloween-Kids 2013. Habe ich noch einen Wunsch an Sunbounce? Ja baut mir was, damit ich die Kamera aufs Stativ stellen kann und trotzdem die Bounce-Wall nutzen kann. Viel Spaß mit der Bounce-Wall von Sunbounce.

2 Kommentare zu “Kurztest Bounce-Wall von Sunbounce

  1. Klingt eigentlich ganz gut. Aber angesichts des Preises gibt es doch günstigere und einfachere Möglichkeiten des entfesselten Blitzens. Und man braucht nicht mal einen zweiten Mann oder ein Stativ. Ich habe jedenfalls beides nicht gebraucht, denn ich hatte wie immer meinen zweiten Arm dabei.

  2. Hallo Sco:tty (cooler name übrigends),

    Ich schaffe es nie mit nur einer Hand genau zu fotografieren. Kommt zwar vor aber ist nicht mein Ding. Ich muss wohl öfter in Fitnessstudio.

    Liebe Grüsse Frank


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