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SSD Upgrade MacBook Pro 17 – Versuch gescheitert

SSD Upgrade MacBook Pro 17 – Versuch gescheitert

Seit Frühjahr 2010 habe ich ja zum Arbeiten ein MacBook Pro 17“ hier stehen und so langsam wurde es langsamer und laaaangsamer. Damit Ihr wisst, wovon ich rede, habe ich mal ein paar Zeiten gemessen. Oh Gott, wie diese Zeit auch noch schwanken.

SSD Upgrade – warum?

  • Start bis Anmeldebildschirm (1:35 Min; 1:30 Min; 1:33 Min) Die Zeit war noch konstant.
  • Start bis Ende gesamter Startprozess inklusive Anmelden und so (3:15 MIn; 2:58 Min; 4:10 Minuten)
  • Start Lightroom 5 neu (1:50 Min; 1:46 Min; 2:10 Min), Restart ca. 0:15 Min
  • Start Photoshop CS6 neu (0:25 Min; 0:08 Min; 0:10 Min), Restart ca. 0:10 Min

Alternativen zum SSD-Upgrade

Beim Arbeiten kam es immer wieder zu unschönen Wartezeiten, Nerv. Ok, schauen wir mal, was es an neuen MacBooks  so gibt. Im Laden folgte dann erst mal die Ernüchterung. Schön ist so ein MacBook Pro 15“ Retina, aber wo ist LAN und wo ist Firewire? Das Teil hat ja gerade mal 2 USB-3 Anschlüsse und 2 Thunderbolt Anschlüsse. Ah, da kann man Adapter kaufen.

Es gibt wohl sogar eine Dockingstation von Belkin für schlappe 300 Euro. Die hätte es dann. Bei den 300 Euro ist übrigens noch kein Kabel dabei. 🙁 Skeptisch war ich auch, ob 512 GB SSD reichen. Meine 1TB Festplatte ist jetzt schon zur Hälfte voll. Fazit, vergiss es, 3000 Euro und nicht rundrum glücklich, ein SSD-Upgrade muss reichen. Ach ja, der Stromanschluss (Magsafe) vom 24“ Cinema Display passt auch nur mit Adapter.

Macbook Pro 17 - SSD Upgrade, (Foto copyright - Frank Weber - Berlin - www.fotologbuch.de)
Macbook Pro 17 - SSD Upgrade, (Foto copyright - Frank Weber - Berlin - www.fotologbuch.de)
Macbook Pro 17 - SSD Upgrade, (Foto copyright - Frank Weber - Berlin - www.fotologbuch.de)

SSD Upgrade – mein Selbstversuch

Zu Hause angekommen wurde ich ziemlich schnell fündig bei Amazon. Das Upgradekit von Hardwrk und eine Samsung 840 Pro mit 512 GB lagen 2 Tage später auf dem Tisch. Frisch ans Werk und aufgeschraubt. Dabei entpuppt sich der mitgelieferte Kreuzschraubenzieher als Gurke und die ersten Schrauben leiden schon beim Lösen des Gehäusedeckels.

Bevor ich es vergesse, die Einbauanleitung bezieht sich auf ein MacBook Pro 13 und ist nicht wirklich eine Hilfe im Inneren meines 17“ MacBooks. Zum Glück gibt es iFixit. Der Schraubenzieher versagt dann auch noch beim Lösen der Festplattenarretierung (die Arretierung ist am Ende auch defekt) aber irgendwie schaffe ich es, die Schrauben zu lösen.

Der Einbau der Festplatte in den Hardwrk Rahmen klappt reibungslos, aber als ich ihn platzieren will, folgt die nächste Überraschung. Meine Festplatte (WD10TPVT) hat eine zu hohe Bauhöhe . Der Support bestätigt es mir auch sehr schnell per E-Mail. Das Ding ist nur bis Bauhöhe 9,5 mm geeignet.

Da die SSD ja am Main-Port des MacBooks angeschlossen werden soll (wegen Hilbernate und so) betrachte ich den Versuch als gescheitert. Beim Zusammenbau geht auch noch ein Kabelanschluss am Mainboard hops (seit dem geht mein DVD Laufwerk nicht mehr) und der Versuch kann vollends als Pleite angesehen werden (Haltebügel HDD defekt, Schrauben im Eimer, DVD Laufwerk defekt).

Nun steht hier doch ein neues MacBook Pro 15 Retina, aber so richtig glücklich bin ich nicht. Vielleicht kommt das ja noch beim Arbeiten. Freuen kann sich nur meine Tochter. Sie hat jetzt ein MacBook Pro 17“.

Mein Fazit lautet: Wenn SSD Upgrade, dann beim Händler durchführen lassen. Ihr erspart Euch, unter Umständen, eine Menge Ärger und viel teuer ist es auch nicht. Gravis hätte es für ca. 540 Euro gemacht. Das wären 40 Euro mehr gewesen (zzgl. einer Festplatte falls Eure auch zu hoch ist).

Zu meinen handwerklichen Fähigkeiten kurz noch. Ich habe keine zwei linken Hände und habe bereits bei mehreren MacBooks die Festplatten ohne Probleme gewechselt.

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