Rucksackberliner, leidenschaftlicher Fotograf und Fototrainer. Ich habe diesen Fotografie Blog 2013 zum Leben erweckt. :-) Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen.

Meine neue Olympus OM-D EM1 – erstes Statement

Jul 15, 2014 | Ausrüstung

Nun hat mich dieser Virus OM-D auch noch erfasst. Ich habe mir eine Olympus OM-D EM1 gekauft. Mit dem Gedanken an eine leichtere und kleinere Reisekamera spiele ich ja schon etwas länger rum.

Nach Pfingsten war es dann soweit, die Schlepperei (Nikon D4, Nikon D800, Nikkor 300mm F 2.8…) in dem großen Lowepro Pro Trecker 400 (alle Links sind Affiliate Links) ging mir einfach tierisch auf die Nerven.

Meine neue Olympus OM-D EM1 – erstes Statement, (Foto copyright - Frank Weber - Berlin - fotologbuch.de)

Es folgten ein paar sehr kurze Diskussionen und ein paar wirklich nette Zugeständnisse an “Die beste Ehefrau der Welt” (Wer behauptet das eigentlich nicht von seiner Frau 😉 ) und ich hatte meine Erlaubnis. Keine Woche später hatte ich  sie zuhause, meine neue Olympus E-M1 OM-D inkl. M.Zuiko Digital ED 12-40mm Top Pro Objektiv.

Ansicht von hinten Olympus OM-D EM1, (Foto copyright - Frank Weber - Berlin - fotologbuch.de)
Ansicht von oben Olympus OM-D EM1, (Foto copyright - Frank Weber - Berlin - fotologbuch.de)

Olympus OM-D EM1 – zuhause ankommen und auspacken

Wieder zuhause angekommen, wurde das gute Stück sofort ausgepackt und der erst einmal der Akku geladen. Viel Zeit hatte ich dafür nicht, denn 2 Stunden später wollten wir auch schon übers Wochenende weg fahren. Huch, ist meine Fototasche auf einmal klein und leicht.

Nur noch schnell das Handbuch als PDF auf’s iPad geladen und es konnte losgehen. Sonntag früh bin ich dann erst einmal wild durch den Garten bei meinen Schwiegereltern gerannt und habe wie wild alles fotografiert, was mir vor die Linse kam.

Das Display der Olympus OM-D EM1

Zwei Sachen sind mir dabei sofort sehr positiv aufgefallen. Das Schwenkdisplay ist super. Ich muss mich nicht unbedingt mehr in den Dreck legen, wenn ich eine sehr bodennahe Aufnahme machen möchte und sehe trotzdem alles sehr klar. Ich bin ja sonst eigentlich eher ein nur durch den Sucher Fotografierer.

Das Zweite betrifft die Darstellung auf dem Display und im Sucher. Beide zeigen im manuellen Modus ein reales Abbild mit den aktuell gewählten Belichtungseinstellungen. Im Sucher stoppt die Darstellung zwar bei -3 (unterbelichtet) bzw. +3 (überbelichtet) aber diese Darstellung reicht mir völlig aus, um das Foto so einzustellen, wie ich es will. Wenn ich keine Ohren hätte, würde ich im Kreis lachen.

Als sehr positiv empfinde ich auch die räumliche Verteilung der Focusmessfelder. Es geht weiter in die Randbereiche, als ich es bisher bei Nikon (51 Felder in der Mitte gedrängt) gewohnt bin. Schön finde ich auch den Zugriff auf bestimmte Einstellungen mit Hilfe des Quickmenüs. Einfach nur die “OK” Taste im Steuerkreuz drücken und schon kann ich bestimmte Parameter ganz einfach mit dem vorderen und hinteren Wählrad einstellen. Da vergesse ich fast, dass die OM-D EM1 auch sonst schon ganz viele Knöpfe zum Einstellen hat.

Focusmessfelder Olympus OM-D EM1, (Foto copyright - Frank Weber - Berlin - fotologbuch.de)
Quickmenue Olympus OM-D EM1, (Foto copyright - Frank Weber - Berlin - fotologbuch.de)

MFT oder doch lieber weiter Vollformat?

Am Anfang hatte ich noch ein paar Bedenken, ob man mit einer so kleinen Systemkamera überhaupt das Motiv ein bisschen freistellen kann. Da bin ich vom Vollformat ja ein wenig verwöhnt oder versaut. Der Sensor der OM-D ist ja nun mal ein wenig kleiner und das Objektiv hat “nur” Blende f2.8.

Zum Glück zeigten mir meine ersten Fotos (Telefon auf Tischdecke erspare ich Euch lieber 😉 ), ja es geht. Ich kann auch mit einer Systemkamera freistellen, wenn das Objektiv entsprechend gewählt wird.

Die Fotos in diesem Blogbeitrag sind übrigens alle mit dem mitgelieferten Kitobjektiv gemacht worden. Es liefert durchweg super scharfe Fotos und hat einen sehr angenehmen Zoombereich (umgerechnet auf Kleinbild 24-80mm). Sehr schön finde ich auch die Umschaltung auf manuellen Focus. einfach den Ring am Objektiv nach hinten ziehen und schon kann ich manuell fokussieren.

Erste Fotos mit der Olympus OM-D EM1

Unbefriedigend finde ich zur Zeit noch den AF-C. Ich habe einmal meine Kids mit dem Fahrrad los gejagt und habe sie beim auf mich zu fahren fotografiert mit Serienaufnahme. Die Fotos erspare ich Euch lieber. Kein Einziges war scharf. 🙁 Ich vermute aber, dass ich nur noch nicht alles richtig eingestellt habe. So schlecht kann die OM-D gar nicht sein.

Mein Fazit des ersten Eindrucks lautet ganz klar: Die Olympus OM-D EM1 ist eine Supersache für mich, wenn ich nicht zu viel schleppen will. Meine großen Kameras bleiben aber alle schön weiter verfügbar. Komplett umsteigen werde ich derzeit nicht. Ein paar Objektive werden aber wohl noch gekauft werden müssen.

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Zur Sicherheit würde das Set aber trotzdem nicht lose in der Fototasche transportieren. Eine einfache verschliessbare Plastiktüte ist da auch schon optimal. In der neuen Version liegt sogar noch ein Mikrofasertuch bei. Bitte denkt aber daran, diese Reiningungsstifte sollten auch alle paar Jahre bei Euch ausgetauscht werden. Ich habe meine "alte" Version jetzt auch wieder gerade durch die neue Generation ausgetauscht,

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